Darmgesundheits-Check - Testen Sie Ihre Darmgesundheit - Erfahrungsberichte
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Erfahrungsberichte

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Christian Daume, 29, Student

Ich litt schon als Jugendlicher immer wieder unter einer unregelmäßigen Verdauung. Mal hatte ich Magenkrämpfe, mal konnte ich tagelang nicht zur Toilette. Mein Studium finanziere ich selbst. Das ist schon viel Stress, und die Beschwerden wurden immer schlimmer. Ein peinliches Thema gerade unter männlichen Studenten. Endlich ging ich zu einem Gastroenterologen. Der diagnostizierte ein Reizdarm-Syndrom und empfahl eine Ernährungsberatung. Jetzt esse ich ballaststoffreich und verwende hin und wieder ein Flohsamenpräparat. Das hilft prima gegen Verstopfung. Mein Arzt wies mich auch auf die Bedeutung von Stress hin. Seit ich mich regelmäßig beim Sport „abreagiere“ und entspanne, habe ich die Probleme gut im Griff – und gebe auch gerne Anderen Ratschläge zu diesem heiklen Thema.

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Melanie Harmuth, 32, PR-Redakteurin

Mein Darm war schon immer empfindlich. Deshalb dachte ich mir zunächst nichts dabei, als ich vor vier Jahren immer häufiger starke Magenkrämpfe, Durchfälle und Blähungen hatte. Am Arbeitsplatz war es besonders unangenehm, wenn der Blähbauch im Meeting drückte oder Magenkrämpfe mir die Konzentration raubten. Ärzte taten die Symptome zu­nächst als Bagatelle ab. Erst vor zwei Jahren riet ein Internist zum Test auf Lactose-Intoleranz. Nach einem einfachen Atemtest war klar, dass ich Milchzucker schlecht vertrage. Endlich wusste ich, was ich tun kann. Statt Milch verwende ich nun Sojaprodukte und lactosefreie Produkte. Käse vertrage ich – je älter, desto besser, aber auch Joghurt. Selbst Eis kann ich in kleinen Mengen essen und das Leben endlich wieder genießen.

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Elke Ganske, 58, Sekretärin des Kreisdirektors

Als ich 35 war, bekam ich plötzlich starke Bauchkrämpfe, Durchfälle und hatte Blut im Stuhl. Mit Hilfe einer Darmspiegelung diagnostizierte ein Internist die chronisch entzündliche Darmerkrankung Colitis ulcerosa. Seitdem werde ich medizinisch betreut und bin mit Medikamenten gut eingestellt. Schnell merkte ich aber auch, dass ich neue Krankheitsschübe hinauszögern kann, wenn ich gut auf mich achte. Deshalb gehe ich mit meinen Kräften sorgsam um und gönne mir jeden Tag mindestens eine Viertelstunde Entspannung mit Yoga, Meditation oder ruhiger Musik. Mit Nordic Walking und Gymnastik halte ich mich fit. So fühle ich mich wieder richtig gut und kann meinen verantwortungsvollen Job meistern, trotz der Krankheit.

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Carmen Paulke, 38, Personalreferentin

Mit 21 verlor ich meinen Vater durch Darmkrebs. Er war damals 60, ziemlich fit und stand als selbstständiger Unternehmer mitten im Leben. Dann wurde Blut in seinem Stuhl entdeckt und die Diagnose gestellt. Da sich bereits Metastasen gebildet hatten, kam jede Hilfe zu spät. Die Ärzte wiesen meinen Bruder und mich auf das erhöhte familiäre Risiko hin, selbst zu erkranken. Seitdem gehen wir beide alle drei Jahre zur Darmspiegelung. Erfreulicherweise sind die Vorbereitung zur Spiegelung und die Untersuchung selbst erheblich einfacher geworden. Hinterher bin ich immer froh, zu wissen, dass alles in Ordnung ist. Wäre mein Vater ebenso regelmäßig zur Vorsorge gegangen, könnte er heute noch bei uns sein.